FAQ & Presse

Pressemitteilung

Freies WLAN in evangelischen Kirchen, Gemeindehäusern und Schulen in Bayern

Kirchengemeinden können kostengünstig freies WLAN anbieten – Rahmenvereinbarung mit godspot GmbH

Evangelische Kirchengemeinden und evangelische Schulen in Bayern können ab sofort in ihren Häusern freies WLAN anbieten. Möglich ist das durch eine Rahmenvereinbarung der bayerischen Landeskirche mit der godspot GmbH der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg – schlesische Oberlausitz.

„Die kirchlichen Gebäude werden durch einen kostenfreien WLAN-Zugang zusätzlich attraktiv – auch für junge Leute. Was früher das Kicker oder der Jugendkeller war, ist heute der Zugang zum Internet“, so Oberkirchenrat Detlev Bierbaum. Auch Schulen könnten von freiem WLAN profitieren, da „bestimmte Inhalte interaktiv via Internet vermittelt werden können.“

Kirchengemeinden und kirchliche Schulen können zu einem überschaubaren finanziellen Aufwand WLAN-Geräte, eine individuell anpassbare Startseite und Beratung über die godspot GmbH erhalten. Auch die Rechtslage hat godspot geklärt. Durch externe Dienstleister ist sichergestellt, dass die Kirchengemeinden nicht befürchten müssen, im Sinne der Störerhaftung in Anspruch genommen zu werden. Zudem wurde durch die Dritte Änderung des Telemediengesetzes vom Herbst 2017 die Rechtslage weitestgehend geklärt.

Die Kirchengemeinden können selbst entscheiden, wie sie ihr freies WLAN nennen. Um eventuelle Irritationen wegen des Produktnamens „godspot“ zu vermeiden, ist es möglich, diesen z.B. in „WLAN-evangelisch“ – so der Vorschlag des Landeskirchenrates - zu ändern. Unter diesem Namen haben seit einigen Tagen auch Gäste und Mitarbeiter im Münchner Landeskirchenamt Zugang zum Internet.

Als kleinen Anreiz zur Einrichtung von freien WLAN Zugängen unterstützt die Landeskirche die ersten 100 verbindlichen Bestellungen mit einem einmaligen Zuschuss von 250 Euro.

Weitere Informationen unter: www.godspot.de

München, 2. Februar 2018 Johannes Minkus, Pressesprecher



Pressemitteilung

»godspot« – Kirche wird zum WLAN-Hotspot

Ab sofort kostenloses freies WLAN in evangelischen Kirchen

Berlin, 17. Mai 2016 – Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) hat am 13. Mai 2016 beschlossen, Kirchen mit kostenlosen WLAN-Hotspots auszustatten. Das Angebot mit dem Namen »godspot« wird zunächst in rund 220 Kirchen in Berlin und Brandenburg installiert, darunter in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte und in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin-Charlottenburg sowie in Brandenburg in der Evangelischen Kirche Meyenburg.

Das WLAN kann innerhalb und außerhalb der Kirchengebäude von Besuchern und Passanten kostenlos genutzt werden – eine Registrierung oder Anmeldung ist nicht notwendig. Bis zum Kirchentag 2017 werden weitere Kirchen, Pfarrhäuser und kirchliche Einrichtungen das freie WLAN »godspot« erhalten. Ziel ist es allen 3000 Kirchen und kirchlichen Gebäuden in der EKBO godspot zur Verfügung zu stellen. Für die nötige Sicherheit sorgt ein Vertrag mit einem separaten Dienstleister, der eine eindeutige Regelung der Störerhaftung garantiert.

Fabian Kraetschmer, IT-Leiter im Konsistorium der EKBO: »Menschen sind nicht weniger spirituell als früher. Aber die Orte der Kommunikation haben sich verschoben, vieles findet in digitalen sozialen Netzwerken und Communities statt. Mit godspot wollen wir als Evangelische Kirche eine sichere und vertraute Heimstatt in der digitalen Welt bauen.«

Nutzer des freien WLAN werden zunächst auf eine Landing-Page geleitet, die Informationen zum Gebäude und zur Gemeinde sowie zu den Themen Glaube und Leben enthält. Von dort aus können sie sich frei im Internet bewegen. Das Angebot ist für Nutzer kostenfrei; es ist nicht mit kommerzieller Werbung oder der Preisgabe von privaten Daten verbunden.

Häufig gestellte Fragen

1. Finanzierung
  • godspot ist für den Nutzer des freien WLANs kostenlos
  • Die Kirchengemeinde oder die Organisation, die godspot auf ihrem Gelände oder in ihren Gebäuden anbieten möchte, muss Geräte erwerben und eine monatliche Gebühr entrichten, deren Höhe sich an der Größe (= Anzahl der Antennen) der Installation bemisst. Näheres dazu unter 'Produkte'
  • Der Anbieter von godspot muss selbst für eine geeignete Internet-Verbindung sorgen. Jeder beliebige Provider kann gewählt werden. Die notwendige Geschwindigkeit ist abhängig von der erwarteten Nutzerzahl. Zwischen 6 Mbit/s und 400 Mbit/s kann alles sinnvoll sein. godspot berät die Kunden in Fragen des Internet-Zuganges und kann günstige Anschlüsse vermitteln.
2. Was muss ich tun, wenn ich godspot haben möchte?
  • Bitte melden Sie sich unter info(at)godspot.de. Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung und senden Ihnen ein auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes, unverbindliches Angebot.
  • Die Idee hinter godspot und die technische, organisatorische und rechtliche Umsetzung ermöglichen jetzt, godspot auch in Katholischen Einrichtungen und deutschlandweit anzubieten.
3. Welche Dienstleister sind beteiligt?
  • Hersteller der Geräte: Die Firma MikroTik, ein renomierter Hersteller aus dem Baltikum
  • Dienstleister für das Internet am jeweiligen Standort: keine Präferenz, alle Daten werden verschlüsselt über das Netz des Internet-Anbieters vor Ort übermittelt
  • Dienstleister für die godspot-Funktion: mehrere Firmen aus Berlin
4. Technische Details
  • Wird mein vorhandener Internet-Anschluss langsamer?
    Antwort: Ja, aber nur in begrenztem Maße: godspot benutzt immer nur einen festgelegten Teil der Bandbreite des Internet-Anschlusses vor Ort.
  • Wird mein Internet-Anschluss durch godspot schneller?
    Antwort: nein.
  • Was passiert in Kirchen, die einen Internet-Anschluss haben, dieser aber zu langsam ist?
    Es wird empfohlen, den vorhandenen Anschluss aufzuwerten (nach techn. Möglichkeit) oder ein eigener, neuer Anschluss muss zur Verfügung gestellt werden.
  • Was passiert in Kirchen, die einen Internet-Anschluss haben und dieser ist schnell genug?
    godspot nutzt den vorhandenen Anschluss.
5. Ist godspot sicher?
  • Störerhaftung: Durch die Inanspruchnahme externer Dienstleister ist sichergestellt, dass teilnehmende Kirchen und Einrichtungen nicht zu befürchten haben, im Sinne der Störerhaftung in Anspruch genommen zu werden.
  • Es werden keine Daten der Benutzer und keine Daten der Nutzung mitgeschnitten.
6. Diverses
  • Gibt es sowas schon?
    Antwort: Nein, godspot ist eine Erfindung der EKBO und bis jetzt einzigartig.

  • Sind die von godspot verbreiteten WLAN-Strahlen gesundheitsgefährdend?
    Antwort: Die oberste Maxime unseres Handelns ist es, sicherzustellen, dass durch kirchliche Infrastruktur keine Gefahr für Menschen ausgeht. Die Frage, ob eine verwendete Technik in Deutschland zulässig ist, ist für uns daher maßgeblich.
    Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Hinweise darauf, dass entsprechende Institutionen in Deutschland den Einsatz von WLAN verbieten. Auch in anderen Ländern gibt es keinerlei Anzeichen, dass dies der Fall wäre.
    Wir verfolgen die wissenschaftlichen Entwicklungen und Erkenntnisse engmaschig und orientieren unser Handeln weiterhin an diesen Maßgaben und rechtlichen Rahmenbedingungen.

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Bischof Markus Dröge
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Start von godspot
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